Grabowiec
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- ist eine der ältesten Siedlungen in Umgebung von Zamość
Ihre Name verdankt się den den Weißbuchenwäldern,die früher die Siedlung umgaben. Je nach der Legende soll im Wald ein schönes Mädchen Schafe gehütet haben. Dort begegnete ihm ein Ritter und heiratete sie. In dieser Waldlichtung, wo er das Mädchen getroffen hatte,gründete er eine Burg und nannte sie Grabowiec(von den Weißbuchen und Schafen).

Zum ersten Mal erschien der Name Grabowiec 1268 in der russischen Chronik, der sog. Latopis Hipacki. Grabowiec erschien hier unter anderem bei der Beschreibung der Kämpfen zwischen Polen und Russland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Wie die geschichtliche Quelle zeigen, bestand in Grabowiec im 18. Jahrhundert wichtige Schutzburg, auf dem Handelsweg von Włodzimierz Wołyński bis Zawichost.
Als Stadt erschien Grabowiec 1366. Grabowiec wurde damals zusammen mit anderen Städten durch Litauer ( Bełzo, Chełm und Sczebrzeszyn) Kazimierz dem Größen abgetreten. Im Jahre 1372 begann in Russland Władysław Opolczyk zu regieren, Grabowiec übte das Funktion der Kreisstadt aus; das bestetigt Dokument aus dem Jahr 1378. Zehn Jahre später, 1388 verlieh König Władysław Jagiełło Bełskboden mit Grabowiec dem Herzog von Masovien Ziemowit IV. Grabowiec blieb die Hauptstadt der Kreissstadt bis zur ersten Teilung Polens, zuerst im Herzogstum Bełsk, dann seit 1462 in Woiwodschaft Bełsk.
& Das 16. Jahrhundert brachte mit sich heftige Überfälle der Tataren, und nach dem Überfall im Jahre 1500 wurde Grabowiec von Tataren in Schutt und Asche gelegt, deshalb verlieh König Jan Olbracht ein Vorrecht auf Grund dessen, musste die Stadt, innerhalb von sechs Jahren, keine Zölle und Steuern zahlen. Das Vorrecht von König Jan Olbracht wurde 1511 von Zygmunt I. der Alte bestetigt. Es gewahr zusatzliche Rechte den Bürgern, weil 1506 die Stadt wieder durch Tataren überfallen wurde. In drei Jahre nach dem überfall wurde Grabowiec kriegssteuerfrei. Trotz aller Vorrechte war die Stadt nicht im Stande ihre frühere Stellung aufzubauen. 1593 bestetigt König Zygmunt III. Waza vorherige Vorrechte, und im 1625 verlieh die Marktfreiheit am Mittwoch und ließ Handwerkerzünfte organisieren.
Im Jahre 1394 gründete Ziemowit IV. in Grabowiec römisch-katcholische Pfarrgemeinde, die 26 Dörfer umfasst
Das Schloß in Grabowiec stammt vom Ende des 13.Jahrhunderts. Es wurde durch Tataren 1500 vernichtet, dann 1655-1662 wiederaufgebaut dank dem Starosten Stanisław Sarbiewski. Das Schloß bekam zusätzlich zwei gemauerte Keller, in denen Kreisgrundbücher aufbewahrt wurden. Die erste Beschreibung des Schlosses stammt vom 1617, die nächste vom 1624.
Nach der ersten Teilung Polens, im Sommer 1772 marschierte in Grabowiec die österreichische Armee ein; der Starost war damals Ludwig Wilga, der sein Amt lebenslänglich ausübte dh: bis zum Jahr 1796 (er war der letzte Starost). Als die Österreicher Grabowiec 1809 verließen, wurde die Stadt ins Herzogtum Warschau angeschlossen. Im Beisein von Feliks Radziejowski, die Bürgermeister Józef Nowicki und Jakub Wysocki legten einen Treueid dem Napoleon ab. Sie waren die letzten Bürgermeister, die gewählt wurden. Seit dem Herzogtum Warschau stand auf der Spitze der Gemeindeverwaltung nur ein Bürgermeister, der durch Oberbehörde ernannt wurde. Auf Grund der Verfügung,die vom sächsischen König in Dresden am 15.März 1811 erlassen wurde, der Bürgermeister wurde Jan Podhajewski.
Die Entscheidungen, die auf dem Wiener Kongress getroffen wurden, verursachten, dass Grabowiec sich in den Grenzen des Königstums Polen befand.
Auf Grund der Verfügung vom 19.Dezember 1869 wurde die Stadt Grabowiec in Siedlung verwandelt und bleibt in solcher Form bis heute. Den Einfluss dafür hatten vor allem: viele Brände (1814 und 1838 es wurde damals 193 Häuser verbrannt), die niedrige Geburtenrate, die Stadt wurde in private Hände gegeben.
Die Bebauung der Stadt bestand vor allem von Holzhäusern, im Jahre 1860 gab es nur zwei Mauerhäuser von 310. In der Stadt egziestierte Landwirtschaft und Handwerk. Handel fuhren meistens die Juden. Die Handwerker waren in Zünfte zusammengeschlossen. Wie die Quelle geben, schon seit dem Jahr 1604 existierte in Grabowiec Schlosserzunft, und seit 1643 Schusterzunft.
Das Jahr 1918 brachte dem polnischen Staat Freiheit. Grabowiec wurde von dem russischen und österreichischen Teilungsgebiet befreit. Für die Siedlung begann neue Zeit der wirtsachftlichen und politischen Entwicklung.
Die neue Periode in der Geschichte von Grabowiec brachte mit sich viele ökonomische, gesselschaftliche und politische Probleme. Die Holzbebauung der Siedlung konzentrierte sich rund um den Marktplatz und die anliegenden Straßen. Im Zentrum stand Parterremauerrathaus. Die Gemeinde hatte ihre Sitzung in der Wojsławskastraße (Holzgebäude gebaut um die Wende des 19./20.Jahrhunderts). Der erste Gemeindevorsteher nach dem Jahr 1918 war Jan Ciszewski, der letzte, der dieses Amt ausübte bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges, war Jan Poterucha.
In Grabowiec wohnten vor dem Kriegsausbruch vor allem Polen, aber auch sehr viele Juden und Ukrainer. Je nach der Volkszählung 1921 lebten in der Siedlung 4212 Menschen, daraus 2356 hatten judische und 62 ukrainische Herkunft. Die ganze Gemeinde zahlte damals 14178 Einwohner, 10725 Polen, 1053 Ukrainer und 2441 Juden.
Die ersten Juden erschienen in Grabowiec etwa 1570, in nationaler Hinsicht waren sie hier die zahlreiche Gruppe bis zum Kriegssausbruch. Die Mehrheit bedeuteten kleine Kaufleute und arme Leute, manche führten gute Geschäfte. Während des zweiten Weltkrieges sind viele Juden in Vernichtungslagern in Sobibór ums Leben gekommen. Bis heute sind keine Spuren ihrer Hierseins geblieben.
Die gräßten Ukraineransammlungen waren in Bereść - 674 ukrainische Einwohner(und nur 273 Polen), in Wolica Uchańska 100, und in Grabowiec.
Die Kriegshandlungen 1939 betraffen auch heftig Grabowiec. Am 20.September stand in Umgebung von Grabowiec der Verband des Generals Kowalewski( Die Erste Infanteriedivision), Masowische Kavalleriebrigade des Obersten Karcz und ein Teil der Kavallerierbrigade aus Wilna. Die deutsche Armee stazionierte in Zamość, Łabunie, und nicht weit von Tomaszów Lubelski. Es war schon bekannt, dass sich vom Osten die Sowjetarmme näherte.
Am 25.September 1939 ist in Grabowiec die Sowjetarmee eingezogen. Die Juden begrüßten sie herzlich, manche linksorientierte Juden trugen rote Armbinde. In diesem Tag spielten sich blutige Ereignisse ab. Sie wurden ,,Mały Katyń,, gennant. Die Sowjetunion ermordete 59 polnische Soldaten, 30 verwunderten Soldaten blieben im Schulgebäude, die ins Lazerett umgestalltet wurde. Die Leiche der Soldaten brachte in der Nacht der Jude Kuka in den Friedhof. Die anderen Soldaten fielen im Kampf mit Sowjetarmee in Góra Grabowiec ( seit 1989 steht dort das Ehrendenkmal).
Nach einer Woche sind die sowjetischen Truppen bis zum Bug zurückgezogen. Am 10.Oktober sind die ersten deutschen Soldaten in Grabowiec eingezogen. Für Grabowiec begann fünfjährige Besatzung durch die Deutschen. In dieser Zeit leisteten Polen heftigen Widerstand und führten den Partisanenkampf. Die Landesarmee hatte viele Mitglieder, vor allem unter den jungen Leuten.
Im Frühling 1941 verhafteten die Deutschen zehn Mitglieder der geheimen Organisation. Sie wurden ins Schloß in Lublin mitgebracht und dann in Ausschwitz sind sie ums Leben gekommen.
Das Jahr 1943 brachte mit sich sehr tragische Ereignisse. Für Grabowiec begann die schwere Zeit der Aussiedlung. Die Deutschen haben fast alle Einwohner ausgesiedelt (nur einige Familien blieben). Die Aussiedler wurden ins Übergangslager in Zamość gebracht.
Im Februar 1944 wurde Grabowiec und die Umgebung zum Teil von den Deutschen befreit, vor allem dank der Landesarmee (Partisanenabteilung des Leutnants Paweł Runkiewicz "Schwarz"). Den neuen Zeitabschnitt nach der Befreiung nannten die Partisanen "Rzeczypospolita Grabowiecka".
Die Pazifikation der deutschen Armee im Juni 1944 war die letzte Aktion gegen die Polen.Die Deutschen verhafteten damals 250 Menschen und am 22. Juli wurden 11 im Schloß; in Lublin erschossen.
Der letzte Kampf fand am 24.Juli 1944 statt.( Bataillon "Wiktor" Aktion "Sturm"). Am 25.Juli 1944 marschierte "Befreier" dh. die Sowjetarmee. Die Kriegszeiten sind zu Ende. Wie E. Tokarczuk angibt, sind in der Gemeinde Grabowiec 2207 Einwohner ums Leben gekommen., daraus 563 Polen, 401 Ukrainer und 1243 Juden. Für Einwohner und Gemeinde begann neues, politisches und wirtschaftliches Leben in der ganz neuen Wirklichkeit.
Bibliographie:
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Magisterarbeit von Lisiuk E.: Losy mieszkańców gminy Grabowiec w czasie drugiej wojny światowej.
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Górak J.: Miasta i miasteczka Zamojszczyzny, Zamość 1990.
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Jaroszyński W.: Siedem wieków Grabowca, Lublin 1991.
Über Aussiedlung von Grabowiec